„Schwarzfahrer” von Pepe Danquart ist ein ebenso unterhaltsamer wie nachdenklich stimmender Kurzfilm zum Thema Ausländerfeindlichkeit. Er hat viele internationale Preise bekommen, unter anderem im Jahre 1994 den OSCAR für den besten Kurzfilm des Jahres.
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Hallo, liebe Filmfreunde in Getafe!
Alle, die den „Schwarzfahrer“ bis jetzt noch nicht sehen konnten, haben hier die Gelegenheit, den berühmten Kurzfilm (10 Minuten) in voller Länge zu sehen.
Spielort: eine Straßenbahn in Berlin
Hauptdarsteller: ein junger Schwarzer und eine alte Frau
Nebendarsteller: weitere Fahrgäste im multikulturellen Berlin
Was passiert, wenn ein junger Schwarzer sich in der Straßenbahn neben eine alte Frau setzt, die daraufhin gleich beginnt, einen rassistischen Monolog von sich zu geben???????
Und dann kommt noch dazu der Kontrolleur: „Fahrscheinkontrolle, bitte!“
Seht euch den Kurzfilm an und schreibt uns doch einen Kommentar, eine Kritik, eine Empfehlung oder was immer ihr wollt!
Viel Spaß!
Natürlich sind die Frau und ihr Monolog am wichtigsten im Film, aber was ist mit den anderen? Haben Sie auch bemerkt, dass die Leute nichts gemacht haben? Als die Frau den Schwarzen stark kritisiert hat, haben sie nichts gemacht oder gesagt. Waren alle mit ihr einverstanden? Fanden sie nicht die Kommentare der Frau ungerecht? Als der Kontrolleur die Frau festgenommen hat , haben sie auch nichts gesagt. Sind wir wie sie?
Manchmal hört man, dass die Einwanderer ein Problem für Spanien sind. Sie seien entweder faul oder verbrecherisch, ruinieren die Wirtschaft unseres Landes und nützen die sozialen Ressourcen aus.
Ich bezweifle, dass es unter den Einwanderern mehr Delinquenten gibt, als unter den Einwohnern. Die meisten Einwanderer, die ich kenne, sind gute Menschen. Sie sind nach Spanien gekommen, um ein besseres Leben zu haben. Sie möchten ihren Kindern die Möglichkeit anbieten, ein Studium zu machen. Genau wie meine Eltern, als sie vor fünfzig Jahren ins Ausland auswanderten. Deshalb denke ich, dass wir ihnen helfen müssen.
Hallo Eva,
ich glaube auch, dass Verallgemeinerungen wie du sie beschreibst, unrichtig und sogar gefährlich sind. In ein anderes Land auszuwandern, dort Fuß zu fassen und von Null zu beginnen, ist sicherlich kein leichter Entschluss!!! Und wie man täglich in den Medien hören kann, riskieren viele Emigranten dabei ihr Leben.
Hallo Getafe 1,
manchmal wünsch ich mir auch, dass wir in manchen Situationen mutiger wären, eingreifen und unsere Meinung ausdrücken würden – vor allem – wenn es um die vielen, kleinen Ungerechtigkeiten des “Alltagsrassismus” geht. Das ist etwas, das wir in Deutsch “Zivilcourage” nennen!
17. März 2009 um 22:48
Hallo, liebe Filmfreunde in Getafe!
Alle, die den „Schwarzfahrer“ bis jetzt noch nicht sehen konnten, haben hier die Gelegenheit, den berühmten Kurzfilm (10 Minuten) in voller Länge zu sehen.
Spielort: eine Straßenbahn in Berlin
Hauptdarsteller: ein junger Schwarzer und eine alte Frau
Nebendarsteller: weitere Fahrgäste im multikulturellen Berlin
Was passiert, wenn ein junger Schwarzer sich in der Straßenbahn neben eine alte Frau setzt, die daraufhin gleich beginnt, einen rassistischen Monolog von sich zu geben???????
Und dann kommt noch dazu der Kontrolleur: „Fahrscheinkontrolle, bitte!“
Seht euch den Kurzfilm an und schreibt uns doch einen Kommentar, eine Kritik, eine Empfehlung oder was immer ihr wollt!
Viel Spaß!
12. Februar 2010 um 17:52
Natürlich sind die Frau und ihr Monolog am wichtigsten im Film, aber was ist mit den anderen? Haben Sie auch bemerkt, dass die Leute nichts gemacht haben? Als die Frau den Schwarzen stark kritisiert hat, haben sie nichts gemacht oder gesagt. Waren alle mit ihr einverstanden? Fanden sie nicht die Kommentare der Frau ungerecht? Als der Kontrolleur die Frau festgenommen hat , haben sie auch nichts gesagt. Sind wir wie sie?
12. Februar 2010 um 17:56
Manchmal hört man, dass die Einwanderer ein Problem für Spanien sind. Sie seien entweder faul oder verbrecherisch, ruinieren die Wirtschaft unseres Landes und nützen die sozialen Ressourcen aus.
Ich bezweifle, dass es unter den Einwanderern mehr Delinquenten gibt, als unter den Einwohnern. Die meisten Einwanderer, die ich kenne, sind gute Menschen. Sie sind nach Spanien gekommen, um ein besseres Leben zu haben. Sie möchten ihren Kindern die Möglichkeit anbieten, ein Studium zu machen. Genau wie meine Eltern, als sie vor fünfzig Jahren ins Ausland auswanderten. Deshalb denke ich, dass wir ihnen helfen müssen.
14. Februar 2010 um 13:46
Hallo Eva,
ich glaube auch, dass Verallgemeinerungen wie du sie beschreibst, unrichtig und sogar gefährlich sind. In ein anderes Land auszuwandern, dort Fuß zu fassen und von Null zu beginnen, ist sicherlich kein leichter Entschluss!!! Und wie man täglich in den Medien hören kann, riskieren viele Emigranten dabei ihr Leben.
14. Februar 2010 um 13:54
Hallo Getafe 1,
manchmal wünsch ich mir auch, dass wir in manchen Situationen mutiger wären, eingreifen und unsere Meinung ausdrücken würden – vor allem – wenn es um die vielen, kleinen Ungerechtigkeiten des “Alltagsrassismus” geht. Das ist etwas, das wir in Deutsch “Zivilcourage” nennen!