Good bye, Lenin
Regie:Wolfgang Becker, 2003
Die Mutter des jungen Alex fällt kurz vor dem Fall der Berliner Mauer nach einem Herzinfarkt ins Koma. Die überzeugte Aktivistin der DDR „verschläft“ auf diese Weise den Siegeszug des Kapitalismus. Als sie nach 8 Monaten aus dem Koma erwacht, findet sie sich in einem neuen Land wieder…. davon darf sie aber nichts erfahren: ihr Herz ist zu schwach, als dass es die Aufregung überstehen könnte.
Um seine Mutter zu retten, muss Alex in der 79 m2-Wohnung die DDR wieder auferstehen lassen…
Der international bekannteste Film zum Thema „Deutsche Wiedervereinigung“ ist eine Aufarbeitung des dramatischen historischen Ereignisses in Form einer Komödie.
12. Dezember 2010 um 22:37
Der Film illustriert, wie sehr sich Berlin in acht Monaten verändert hatte. Ich finde ihn sehr originell, weil es nicht direkt um die Wiedervereinigung geht, sondern um eine Familie in einer besonderen Situation.
In Betracht ziehen soll man, dass nicht alle Ostdeutschen die Vereinigung wollten. In anderen Filmen sind sie normalerweise negativ geschildert, aber in diesem werden sie gleichberechtigt behandelt, und eigentlich hat man für die Mutter etwas übrig.
Der Film ist sehr sympathisch und ich möchte ihn gerne noch einmal sehen.
20. Dezember 2010 um 15:31
Ja, Eva, ich finde den Film auch sehr originell!
Mit diesem Film ist übrigens der deutsch-spanische Jungschauspieler Daniel Brühl international bekannt geworden…
Wenn du den Film nochmals sehen möchtest, kannst du ihn gerne in unserer Bibliothek ausleihen!